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Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung 2018

Steuernews-TV Ausgabe: April 2019



Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung 2018

Welche Rechnungen können bei der Arbeitnehmerveranlagung 2018 steuerlich geltend gemacht werden? Welche Kosten fallen unter Werbungskosten bzw. Sonderausgaben? Was ist unter außergewöhnlichen Belastungen zu verstehen und welche Absetzbeträge kürzen die zu bezahlende Steuer? Entdecken Sie jetzt mehr dazu in Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung 2018

Überprüfen Sie Ihre Rechnungen aus dem Jahr 2018, ob Sie diese bei der Arbeitnehmerveranlagung 2018 steuerlich geltend machen können:

  • Zu den Werbungskosten zählen zum Beispiel Aus- und Fortbildungskosten, aber auch das Pendlerpauschale und Fahrtkosten.
  • Als Sonderausgaben sind beispielsweise Spenden, Steuerberatungskosten und Kirchenbeiträge bis 400,00 Euro jährlich absetzbar. Bestimmte Sonderausgaben werden von den empfangenden Organisationen bereits direkt an die Finanz übermittelt. Andere Sonderausgaben, wie z.B. Prämien zu Versicherungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Sanierungen von Wohnraum, können 2018 grundsätzlich nur mehr für Alt-Verträge (Abschluss vor 2016) abgesetzt werden.
  • Außergewöhnliche Belastungen sind nicht alltägliche Belastungen, die zwangsläufig entstehen. Hier ist oft auch ein einkommensabhängiger Selbstbehalt zu berücksichtigen. So können bei einer Behinderung beispielsweise pauschale Freibeträge abgesetzt werden.
  • Der Kinderfreibetrag beträgt für 2018 letztmalig unter bestimmten Voraussetzungen 440,00 Euro jährlich pro Kind, wenn er von einem einzigen Steuerpflichtigen für ein Kind geltend gemacht wird, oder zweimal je 300,00 Euro jährlich pro Kind, wenn er von zwei Steuerpflichtigen für dasselbe Kind in Anspruch genommen wird.
  • Absetzbeträge, wie z. B. der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag oder auch der Unterhaltsabsetzbetrag bei Unterhaltsleistungen, kürzen die zu bezahlende Steuer. Der Familienbonus Plus ist erst bei der Arbeitnehmerveranlagung 2019 zu berücksichtigen.