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Was ist die Zusammenfassende Meldung?

Steuernews-TV Ausgabe: Februar 2019



Bei welchen Lieferungen bzw. Leistungen müssen Unternehmer eine Zusammenfassende Meldung einreichen? Wie und bis wann ist diese zu übermitteln? Die wichtigsten Regelungen rund um die Zusammenfassende Meldung erfahren Sie in unserer neuen Ausgabe von Steuernews-TV!

Textabschrift des Videos (Transkription)

Was ist die Zusammenfassende Meldung?

Eine Zusammenfassende Meldung – nachfolgend ZM genannt – hat jeder Unternehmer einzureichen, der

  • innergemeinschaftliche Warenlieferungen durchführt,
  • Dreiecksgeschäfte innerhalb der EU als Erwerber durchführt,
  • in EU-Mitgliedstaaten steuerpflichtige sonstige Leistungen ausführt, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet, wenn sich der Leistungsort nach dem Empfängerortprinzip laut Generalklausel richtet.

Wie und bis wann ist die Zusammenfassende Meldung zu übermitteln?

Die ZM ist elektronisch mittels FinanzOnline einzureichen. Die Ausgabe einer entsprechenden Datei mit den notwendigen Informationen erfolgt meist aus der Buchhaltungssoftware. Eine ZM ist monatlich abzugeben, wenn der Unternehmer seine UVA Umsatzsteuervoranmeldung ebenfalls monatlich übermittelt. Hat der Unternehmer seine UVA quartalsweise abzugeben, bleibt es auch bei der quartalsweisen Übermittlung der ZM.

Die Übermittlung hat in beiden Fällen bis zum Ende des Folgemonats zu erfolgen. Beachten Sie, dass dies 15 Tage früher ist als der UVA-Abgabe-Zeitpunkt. Wird die ZM zu spät abgegeben, so kann ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden.